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Einfach und schnell

Unser Ratgeber für Ihre Therapie

Rehabilitation kann der Gesundheit einen großen Schub nach vorne geben – vor allem, wenn Sie sich aktiv einbringen. Lesen Sie hier, wie Sie Ihren Anspruch auf eine Reha geltend machen.

Unser Behandlungsangebot richtet sich an erwachsene Einzelpersonen und Paare mit substanzbezogenen Störungen, wie z.B.:

  • Alkoholabhängigkeit
  • Drogenabhängigkeit (Cannabis, Amphetamine, Kokain, Halluzinogene, Opiate)
  • Medikamentenabhängigkeit (Schlaf- und Beruhigungsmittel, Schmerzmittel)

Pathologisches Spielen und Medienabhängigkeit werden bei Bedarf als Begleiterkrankungen mit behandelt.

Die Länge der Entwöhnungsbehandlung ist zunächst abhängig von der Kostenzusage Ihres Kostenträgers, dabei spielen auch die Anzahl und der Umfang Ihrer Vorbehandlungen eine Rolle. In Abhängigkeit von der Art der Maßnahme liegt die Dauer zwischen sechs und 26 Wochen.

Nicht aufnehmen können wir Rehabilitanden mit folgenden Problembereichen:

  • akut behandlungsbedürftigen körperlichen oder psychiatrischen Erkrankungen, wie z. B. akuter Suizidalität, einer floriden Psychose oder einem akuten Herzinfarkt
  • fortgeschrittenem hirnorganischen Psychosyndrom
  • rollstuhlpflichtiger Gehbehinderung
  • vollständiger sozialer Desintegration (z. B. langjährige Obdachlosigkeit)
  • körperlichen Funktionseinschränkungen mit Pflegebedürftigkeit
  • ansteckenden Krankheiten wie TBC
  • fortbestehender Opiat-Substitution

Vor Aufnahme ist zunächst die Kostenfrage zu klären und ein Antrag auf Kostenübernahme beim zuständigen Leistungsträger zu stellen, in der Regel ist dies die Deutsche Rentenversicherung (DRV) oder die Krankenkasse. Eine Einweisung durch den Hausarzt genügt nicht.

Für die Antragstellung gibt es spezielle Formulare. Da neben dem Antrag auch ein Sozialbericht sowie ein ärztliches Gutachten erstellt werden müssen, empfehlen wir, die Hilfe einer örtlichen Suchtberatungsstelle in Anspruch zu nehmen; dort können die Antragsunterlagen ausgefüllt, zusammengestellt und weitergeleitet werden. Das Arztgutachten kann durch Ihren Hausarzt erstellt werden. Falls Sie zuvor in einem Krankenhaus eine Entzugsbehandlung (Entgiftung) durchführen, kann die Antragstellung auch durch den dortigen Sozialdienst erfolgen.

Die Deutsche Rentenversicherung überprüft, ob die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Kostenübernahme gegeben sind, sie leitet den Vorgang ggf. an die Krankenkasse weiter, falls diese zuständig ist.

Die Eschenberg-Wildpark-Klinik wird von allen Deutschen Rentenversicherungen belegt.

Wenn Sie nicht mehr im Erwerbsleben stehen und auf Dauer eine Rente beziehen, geht es bei Ihnen nicht mehr um eine berufliche Wiedereingliederung. Dann übernimmt die Krankenkasse die Behandlungskosten. Auch hier muss zuvor ein Antrag gestellt werden. Auch wenn Sie bisher noch gar nicht oder nur kurz versicherungspflichtig einer beruflichen Tätigkeit nachgegangen sind, übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

In der Regel macht die Beratungsstelle oder die Entgiftungsstation einen Aufnahmetermin mit unserem Aufnahmesekretariat aus. Sie können bei Vorliegen einer Kostenzusage diesen Termin auch persönlich absprechen.

Wenn Sie sich derzeit in einer stationären Entgiftung befinden, klären Sie bitte mit den behandelnden Ärzten und Sozialarbeitern vor Ort ab, ob die Möglichkeit besteht, aus der Entgiftung heraus einen Eilantrag bei Ihrem zuständigen Leistungsträger zu stellen.

Eine Aufnahme in unsere Klinik ist bei vorliegender Kostenzusage und nachgewiesener Suchtmittelfreiheit und ohne Entzugssymptomatik am Aufnahmetag möglich. Dazu ist in der Regel eine abgeschlossene Entzugsbehandlung erforderlich. Im Einzelfall ist ein nahtloser Übergang notwendig, zur Sicherstellung einer gesicherten Abstinenz bei Aufnahme in die Rehabilitation. Bei Cannabiskonsumenten ist ein Nachweis sinkender Werte erforderlich.

Wünschenswert ist eine längerfristige Vorbereitung der Rehabilitation durch eine Suchtberatungsstelle.

Haben Sie schon in unseren "Häufigen Fragen" nachgeschaut? 

Hier finden Sie Antworten zu den häufigsten Fragen.

zu den häufigen Fragen